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Informationen zum Ladendiebstahl:

Als Ladendiebstahl bezeichnet man den Diebstahl von Gütern aus Geschäften des Einzelhandels durch Außenstehende. Oft handelt es sich dabei um Gegenstände von relativ geringem Wert.

Ladendiebstahl – die wirtschaftliche Seite

Statistiken zufolge kommen im Einzelhandel in Deutschland jedes Jahr Waren im Wert von etwa vier Milliarden Euro abhanden. Nicht alle diese Waren werden allerdings durch Ladendiebe gestohlen; es gibt auch die Unterschlagung durch Mitarbeiter, versehentliche oder absichtliche falsche Preisauszeichnungen, Betrug bei der Eingangskontrolle und nicht zuletzt Unterschlagungen im Bereich des Transports und der Lagerung von Waren. 17 Prozent der in Deutschland begangenen Diebstähle sind Ladendiebstähle.

Rechtliche Seite

Ladendiebstahl ist als Diebstahl strafbar nach § 242 Strafgesetzbuch (StGB). Diebstahl ist dort beschrieben als

- das Wegnehmen einer fremden beweglichen Sache
- eines anderen
- in der Absicht, die Sache sich selbst oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen.

Darauf steht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bereits der Versuch ist strafbar. Einschränkungen gibt es jedoch durch die Vorschrift des § 248a StGB zu Diebstahl und Unterschlagung geringwertiger Sachen. Sind die entwendeten Güter geringwertig, findet eine Strafverfolgung nicht von Amts wegen, sondern nur auf Antrag des Geschädigten statt. Aus diesem Grund weisen viele Einzelhandelsgeschäfte auf Schildern darauf hin, dass jeder Diebstahl zur Anzeige gebracht wird. Allerdings kann die Staatsanwaltschaft auch bei geringwertigen Gütern von sich aus eine Strafverfolgung einleiten, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt. Dies kann z.B. bei einem massenweisen Diebstahl geringwertiger Güter durch eine organisierte Bande der Fall sein.

Geringwertige Sachen

„Geringwertig“ ist ein Begriff, der vom Gesetz nicht definiert wird. Die Gerichte setzen hier teilweise einen Wert von 50 Euro an (OLG Frankfurt, Urteil vom 9.5.2008, Az. 1 Ss 67/08). Der Wert mehrerer gestohlener Sachen wird dabei addiert.

Schwerer Diebstahl

Ein schwerer Diebstahl ist gegeben, wenn zusätzliche Tatbestandsmerkmale erfüllt sind – etwa eine Waffe benutzt oder ein Unglücksfall ausgenutzt wurde. Hier ist die Mindeststrafe drei Monate Freiheitsentzug. Ladendiebe gehen das Risiko einer Verurteilung wegen schwerem Diebstahl z.B. ein, wenn sie einen Gegenstand stehlen, der durch besondere Schutzvorrichtungen oder geschlossene Behälter geschützt wird. Bei geringwertigen Sachen kommt schwerer Diebstahl nicht in Betracht (§ 243 Abs. 2 StGB) – außer, wenn Waffen benutzt werden.

Wegnehmen

Die Gerichte sehen das Merkmal eines Diebstahls „weggenommen“ beim Ladendiebstahl als erfüllt an, wenn ein fremder Gewahrsam begründet wurde – wenn also jemand anderes den Gegenstand so an sich genommen hat, dass er selbst darüber verfügen kann. Davon wird ausgegangen

- bei kleinen Gegenständen: beim Ergreifen des Gegenstandes,
- bei mittleren Gegenständen: beim Einstecken in die Tasche,
- bei großen Gegenständen: beim Verlassen des Ladens.

Dass ein Kaufhausdetektiv alles beobachtet hat, ändert nichts daran, dass eine „Wegnahme“ stattgefunden hat.

Sie haben rechtliche Fragen im Zusammenhang mit einem Ladendiebstahl? Sie benötigen einen erfahrenen Rechtsanwalt für ein anderes Problem aus dem Strafrecht? Beim anwalt-suchservice.de finden Sie erfahrene Rechtsanwälte, die diesen Bereich zum Schwerpunkt ihrer Tätigkeit gemacht haben. Diese bieten Ihnen kompetente Unterstützung – bei einer Rechtsberatung oder im Rahmen einer Vertretung vor Gericht.

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