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Es gibt wenige Bereiche des Strafrechts, die so mit Mythen und Legenden durchzogen sind, wie das Betäubungsmittelrecht. Sowohl in Bezug auf den Besitz von Betäubungsmitteln (Drogen und Medikamente!) als auch im Umgang damit, verlassen sich viele auf nicht fundierte Aussagen und Behauptungen – manchmal mit schweren Folgen.

Betäubungsmittelrecht: ohne Anwalt ist man oft schlecht beraten

Grundlage für den Umgang mit Betäubungsmitteln und eine eventuelle Strafbarkeit ist das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Das Gesetz findet aber nur Anwendung, wenn die Substanz, mit der umgegangen wird, in der Anlage des Gesetzes aufgeführt ist. Darunter fallen auch zum Beispiel Kräutermischungen, Badesalze oder Pilze, falls diese eingesetzt werden, um eine berauschende Wirkung zu erreichen. Grundtatbestand des BtMG ist § 29 BtMG, der zahlreiche Verhaltensweisen in Bezug auf Betäubungsmittel unter Strafe stellt. Beispielsweise werden bestraft der Besitz, das Handeltreiben, die Einfuhr oder der Erwerb. Als Folgen der Tat kommen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe in Betracht.

Konkrete Beispiele des Betäubungsmittelrechts

Unterfällt eine Substanz dem BtMG, ist oft bereits der Umgang mit geringsten Mengen nach dem Gesetz strafbar. Ein Rechtsanwalt für Betäubungsmittelrecht weiß, dass es keinen straflosen Besitz von Betäubungsmitteln zum Eigenkonsum gibt. Ein qualifizierter Rechtsbeistand weiß aber auch, dass es bei geringen Mengen an Betäubungsmitteln die Möglichkeit gibt, dass die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung absieht. Welche Grenzen für den Begriff der „geringen Menge“ bei welchen Betäubungsmitteln gelten gehört zum Grundwissen eines Anwalts, der Sie im Bereich des Betäubungsmittelrechts berät. Ähnliches gilt für den Besitz und Anbau von Betäubungsmitteln, beispielsweise von Cannabis. Auch wer eine männliche Cannabispflanze besitzt, kann sich strafbar machen. Genau so können Verkaufsverhandlungen mit einem potentiellen Käufer bereits ausreichen, um den Straftatbestand des Handeltreibens zu erfüllen.

Die Folgen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz

Für den Gesetzgeber weisen sämtliche Betäubungsmittel (Drogen aber auch bestimmte Medikamente), die im Anhang des BtMG aufgeführt sind, ein großes Gefährdungspotential auf. Abhängigkeiten und andere Straftaten sind die Folgen des Betäubungsmittelkonsums, die möglichst vermieden werden sollen. Deshalb sind die Strafandrohungen im BtMG – jeweils abhängig von der Menge des Betäubungsmittels – recht hoch. Häufig kommt nur eine Freiheitsstrafe in Betracht, weil das Gesetz eine Geldstrafe nicht vorsieht.

Besonderer Tipp

Gerade wegen der Konsequenzen, die der Besitz oder der Anbau oder der Verkauf von Betäubungsmitteln hat, darf man sich im Betäubungsmittelrecht nicht auf die eigene Einschätzung oder Kenntnisse aus dem Internet verlassen. Nur ein Fachmann, in diesem Fall ein Rechtsanwalt für Betäubungsmittelrecht, kann eine angemessene Unterstützung und Hilfe sein. Ihnen wird eine Tat aus dem Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen oder Sie wurden von einer Hausdurchsuchung überrascht? Nehmen Sie jetzt Kontakt zu einem erfahrenen Rechtsanwalt auf und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.