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Wie gefährlich der Umgang mit Sprengstoffen und Explosivstoffen ist erfährt man jedes Jahr rund um Silvester, wenn sich Personen an Böllern und Raketen verletzen. Deshalb wird der Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen im Sprengstoffrecht grundlegend geregelt.

Sprengstoffrecht: Wenn es um Spreng- und Explosivstoffe geht

Die speziellen Regelungen im Sprengstoffrecht

Das Sprengstoffrecht legt grundlegend fest, dass eine Person, die privat oder beruflich mit explosionsgefährlichen Stoffen umgehen will oder muss, eine behördliche Erlaubnis benötigt.

Das wichtigste Gesetz im Sprengstoffrecht ist das Sprengstoffgesetz (Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe, SprengG). Es beinhaltet Vorgaben zum Umgang, zum Verkehr und zur Einfuhr von explosionsgefährlichen Stoffen. Dieses Gesetz ist aber nicht das einzige Gesetz im Sprengstoffrecht: Ergänzt wird es durch Verordnungen zum Sprengstoffgesetz.

Geht es um Umgang mit Sprengstoff im privaten Bereich sind die Ordnungsämter zuständig für die Erteilung der entsprechenden sprengstoffrechtlichen Erlaubnis.

Antrag und Erlaubnis: Sprengstofferlaubnisschein

Der Antrag für die Erlaubnis für den Umgang mit Sprengstoff nach dem Sprengstoffrecht (Sprengstofferlaubnisschein) ist nur erfolgreich, wenn der Antragsteller nachweisen kann, dass er über die notwendige Fachkunde im Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen verfügt. Den Nachweis über die notwendige Fachkunde kann man in speziellen Lehrgängen erhalten. Allerdings ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem solchen Lehrgang, dass eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegt, dass der Antragsteller mindestens 21 Jahre alt ist und im rechtlichen Sinn persönlich geeignet und zuverlässig ist. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann nicht an dem notwendigen Lehrgang teilnehmen und deswegen auch keinen Sprengstofferlaubnisschein bekommen.

Im gewerblichen Bereich des Sprengstoffrechts nennt sich die behördliche Erlaubnis "Befähigungsschein zum Umgang und/oder Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen". Auch hier ist ein Antrag erforderlich. Die Voraussetzungen zur Erteilung des Befähigungsscheins sind ähnlich wie bei der nichtgewerblichen Erlaubnis (Zuverlässigkeit, Fachkundenachweis etc.).

Begrifflichkeiten im Sprengstoffrecht

Das Sprengstoffrecht unterscheidet die explosionsgefährlichen Stoffe unter anderem nach ihrer Verwendung: Gegenstand des Sprengstoffrechts sind z. B. Initialsprengstoffe, Pyrotechnik, Sprengstoffe, Treibmittel (Schwarzpulver, Schießpulver) und Zündmittel. Daneben werden die Stoffe nach ihrer Gefährlichkeit unterschieden. Dabei kommt es maßgeblich darauf an, in welchen Zustand die jeweiligen Stoffe explosionsgefährlich sind und durch welche Vorgänge eine Explosion hervorgerufen werden kann.

Der besondere Tipp

Es scheint so, als würde das Sprengstoffrecht nur für Sprengmeister Bedeutung haben. Dieser Eindruck täuscht aber: Denn auch Schützen (Schützenverein), Jäger oder Mitglieder von Brauchtumsvereinen (Trachtenvereinen, Böllerschützenvereinen etc.) kommen mit dem Sprengstoffrecht in Berührung.

So muss man z. B. eine behördliche Erlaubnis haben, wenn man Schwarzpulver zum Vorderladerschießen nutzen will, Böllerpulver zum Böllerschießen oder Nitrozellulosepulver zum Wiederladen von Patronenhülsen und für den Einsatz von Raketenmotoren im Modellraketenbau.

Wer im Sprengstoffrecht "auf Nummer sicher" gehen will, der kommt um die Beauftragung eines Rechtsanwalts für Sprengstoffrecht kaum herum. Finden Sie Ihren Spezialisten für Sprengstoffrecht über den Anwalt-Suchservice.

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