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Der Begriff U-Haft ist eine Abkürzung und ist die Kurzform für den Begriff "Untersuchungshaft". Die Untersuchungshaft ist eine Maßnahme im Rahmen der Strafverfolgung, die dazu dient, die Ermittlung einer Straftat zu erleichtern oder überhaupt erst zu ermöglichen.

Infos zur U-Haft

Rechtsgrundlagen der U-Haft?

Die U-Haft ist eine freiheitsentziehende Maßnahme, da der Betroffene in der Justizvollzugsanstalt in Haft genommen wird. Die U-Haft ist damit ein schwerer Eingriff in die Freiheitsrechte einer Person. Ein solcher Eingriff darf deswegen nur erfolgen, wenn es dafür eine gesetzliche Grundlage gibt. Die gesetzliche Grundlage für die U-Haft findet sich in Deutschland in den §§ 112 ff. StPO. Hier werden die Gründe definiert, die für die Anordnung der U-Haft vorliegen müssen. Die Haftgründe nach § 112 StPO sind Flucht, Fluchtgefahr oder Verdunkelungsgefahr. §?112a StPO legt außerdem die Wiederholungsgefahr als weiteren Haftgrund fest.

Anordnung der U-Haft und Dauer der Untersuchungshaft

Weil die U-Haft massiv in Freiheitsrechte eingreift, darf sie nur von einem Richter angeordnet werden. Außerdem ist ein Haftbefehl für die U-Haft notwendig (Untersuchungshaftbefehl) und ein Ersuchen um Aufnahme zum Vollzug der Untersuchungshaft. Die U-Haft darf außerdem eine maximale Dauer von sechs Monaten haben, wenn nicht besondere Gründe für eine Verlängerung der U-Haft sprechen. Wird der von der U-Haft Betroffene später zu einer Freiheitsstrafe verurteilt (z. B. wegen Drogenhandel), wird die Zeit in der U-Haft auf die verhängte Haftstrafe angerechnet. Der Vollzug der U-Haft erfolgt dann nach den Vorschriften der Untersuchungshaftvollzugsordnung (UVollzO). Unter bestimmten Voraussetzungen kann angeordnet werden, dass in der U-Haft Besuch nur zulässig ist, wenn er zuvor genehmigt wurde.

Entschädigung für erlittene U-Haft nach Freispruch?

Wurde eine Beschuldigter bzw. Angeschuldigter zu Unrecht in U-Haft genommen, weil sich der Tatverdacht nicht bestätigt und letztlich das Verfahren eingestellt wird oder der Angeklagte freigesprochen wird, kann der Betroffene einen Anspruch auf Entschädigung wegen der zu Unrecht erlittenen U-Haft haben. Dieser Anspruch auf Haftentschädigung besteht nach dem Gesetz über die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen (StrEG), allerdings nicht für z. B. zu Unrecht erlittene Abschiebungshaft.

Was tun?

Auch wenn man in U-Haft sitzt, kann man Rechtsmittel gegen die Anordnung der U-Haft einlegen, beispielsweise mithilfe einer Beschwerde bzw. Haftbeschwerde oder man kann Haftprüfung beantragen. Damit Rechtsmittel aber Erfolg haben, ist die Unterstützung eines Rechtsanwaltes für Strafrecht bzw. die Unterstützung durch einen Strafverteidiger unbedingt notwendig. Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt für Strafrecht bzw. einen Strafverteidiger, der Ihnen alle Fragen zum Thema U-Haft beantworten kann, mit dem Anwalt-Suchservice.

zuletzt aktualisiert am 30.09.2015

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