Ihren Anwalt für Unterhaltszahlung hier finden

Beim Anwalt-Suchservice finden Sie kompetente Rechtsanwälte, die das Thema Unterhaltszahlung zu ihrem Spezialgebiet gemacht haben. Verfeinern Sie Ihre Suche, in dem Sie oben im Feld "Ort" den Ort ergänzen, an dem Sie einen Anwalt für Unterhaltszahlung suchen und dann auf "Anwälte suchen" klicken. Einen informativen Überblick zur Suche nach dem geeigneten Anwalt finden Sie unter der Anwaltsliste.

Übersicht unserer Rechtsanwälte für Unterhaltszahlung

Johannisstraße 12
07743 Jena
Dieser Anwalt berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Arbeitsrecht, Arbeitsförderungsrecht, Kündigungsschutzrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht, Krankenversicherungsrecht, Pflegeversicherungsrecht, Privates Krankenversicherungsrecht, Rentenversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Schwerbehindertenrecht, Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Unternehmensnachfolgerecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Umgangsrecht, Sorgerecht, Mietrecht
Kirchstraße 12
46539 Dinslaken
Dieser Anwalt berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Baurecht, Bergrecht, Führerscheinrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Schadensersatzrecht, Strafrecht, Straßenverkehrsrecht, Versicherungsrecht, Werkvertragsrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht, Verkehrszivilrecht
Landgestütstraße 10
85435 Erding (Zweigniederlassung)
Diese Anwältin berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Betreuungsrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Umgangsrecht, Sorgerecht, Mediation im Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Vertragsrecht
Deutschhofstraße 35
74072 Heilbronn
Dieser Anwalt berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Familienrecht, Versicherungsvertragsrecht, Vertragsrecht, Scheidungsrecht, Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht, Versicherungsrecht
Kaiserstraße 30
97318 Kitzingen
Dieser Anwalt berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Familienrecht, Internationales Familienrecht, Scheidungsrecht, Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Wohnungseigentumsrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Markenrecht, Urheberrecht, Reiserecht, Australien

Unterhaltszahlung: Wer muss wann, wie viel und wie lange zahlen?

Rechtsgrundlage für die Unterhaltszahlung

Eine Unterhaltspflicht ergibt sich normalerweise aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Hier ist geregelt, dass Verwandte in gerader Linie zu Unterhaltszahlungen verpflichtet sein können. Maßgeblich für die Unterhaltszahlung ist damit zunächst das Verwandtschaftsverhältnis. Die Pflicht zur Unterhaltszahlung kann außerdem durch die Eheschließung, das Eingehen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft oder die Geburt eines Kindes entstehen. Denn seit 2008 hat z.B. auch die Mutter eines nichtehelichen Kindes einen eigenen Anspruch auf Unterhaltszahlung. Eine Pflicht zur Unterhaltszahlung kann sich außerdem aus einem Vertrag ergeben. So ist eine Unterhaltsvereinbarung, die man z.B. nach einer Trennung schließen kann, ein solcher Vertrag. Dieser Vertrag muss notariell beurkundet werden, sonst ist er nicht wirksam. Regelungen zu Unterhaltszahlungen, aber auch ein Unterhaltsverzicht, können aber auch in einem Ehevertrag getroffen werden.

Anspruch auf Unterhaltszahlung

Das Verwandtschaftsverhältnis reicht alleine aber nicht aus, um einen Anspruch auf Unterhaltszahlung geltend machen zu können. Denn ein Anspruch auf Unterhaltszahlung ist auch an andere Voraussetzungen gebunden. Zu diesen Voraussetzungen zählt bei jedem Anspruch auf Unterhaltszahlung, dass die Person auf die Unterhaltszahlung angewiesen ist (Bedürftigkeit) und der Unterhaltsschuldner in der Lage ist, Unterhalt zu zahlen (Leistungsfähigkeit).

Berechnung der Höhe der Unterhaltszahlung und fiktives Einkommen

Bei Kindern richtet sich die Höhe der Unterhaltszahlung nach der Düsseldorfer Tabelle. Beim nachehelichen Unterhalt kommt es für die Höhe der Unterhaltszahlung auf das Einkommen des beanspruchenden Ex-Partners an. Nach dem seit 2008 im Familienrecht geltenden Grundsatz der Eigenverantwortung zählt bei der Berechnung der Leistungsfähigkeit aber nicht nur das tatsächliche Einkommen, sondern auch das fiktive Einkommen. Das fiktive Einkommen wird aber nur berücksichtigt, wenn der Ex-Partner nicht arbeiten geht und deshalb kein Einkommen erzielt, es aber für ihn zumutbar wäre, arbeiten zu gehen. Die Zumutbarkeitsgrenzen sind aber relativ niedrig. So muss zum Beispiel eine Mutter ab Vollendung des dritten Lebensjahres eines gemeinsamen Kindes wieder einer eigenen Erwerbstätigkeit nachgehen.

Hilfe durch Rechtsberatung bei der Unterhaltszahlung

Der Unterhalt und die Pflicht zur Unterhaltszahlung sind relativ komplex. Außerdem kommt es bei Fragen zu Unterhaltszahlungen immer auf den Einzelfall an. Ob Sie also Unterhalt bezahlen sollen oder Ihnen Unterhaltszahlungen zustehen: Holen Sie rechtzeitig juristischen Rat ein, was Ihnen zusteht oder welche Unterhaltszahlungen Sie leisten müssen.


zuletzt aktualisiert am 20.02.2017