Ihren Anwalt für Ehevertrag hier finden

Beim Anwalt-Suchservice finden Sie kompetente Rechtsanwälte, die das Thema Ehevertrag zu ihrem Spezialgebiet gemacht haben. Verfeinern Sie Ihre Suche, in dem Sie oben im Feld "Ort" den Ort ergänzen, an dem Sie einen Anwalt für Ehevertrag suchen und dann auf "Anwälte suchen" klicken. Einen informativen Überblick zur Suche nach dem geeigneten Anwalt finden Sie unter der Anwaltsliste.

Übersicht unserer Rechtsanwälte für Ehevertrag

Manfred-von-Richthofen-Straße 15
12101 Berlin
Diese Anwältin berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Umgangsrecht, Sorgerecht, Vaterschaftsrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Führerscheinrecht, Zivilrecht, Vertragsrecht, Werkvertragsrecht
Hornschuchpromenade 7
90762 Fürth
Dieser Anwalt berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkehrszivilrecht, Baurecht, Vertragsrecht, Versicherungsrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Arztrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Wettbewerbsrecht, Forderungseinzugsrecht
Prüfeninger Straße 106
93049 Regensburg
Diese Anwältin berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Erbrecht, Familienrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsstrafrecht, Scheidungsrecht, Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, Zivilrecht
Elberfelder Straße 54
42477 Radevormwald
Dieser Anwalt berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verwaltungsrecht, Insolvenzrecht, Inkassorecht, Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Gesellschaftsrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Umgangsrecht, Sorgerecht, Erbrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Pflichtteilsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht
Josef-Straße 74
86633 Neuburg a.d.Donau
Dieser Anwalt berät Sie in folgenden Rechtsgebieten:
Familienrecht, Forderungseinzugsrecht, Strafrecht, Jugendstrafrecht, Zivilrecht, Inkassorecht

Wie und wann setzt man einen Ehevertrag auf?

Was ist ein Ehevertrag?

Ein Ehevertrag ist eine Vereinbarung zwischen Eheleuten, die vor der Eheschließung, während der Ehe und in Ausnahmefällen sogar noch nach einer Scheidung getroffen werden kann. Der Vertrag kann Einzelheiten des ehelichen Zusammenlebens oder das Vorgehen im Fall einer Scheidung - oder im Anschluss daran - regeln.

Ehevertrag: Was muss rein?

Ein Ehevertrag muss von einem Notar beurkundet werden. Der Notar kann die Eheleute auch über den Inhalt einzelner Klauseln beraten.

Zu welchem Zeitpunkt ist der Ehevertrag möglich?

Ein Ehevertrag wird oft geschlossen, wenn
  • ein Partner deutlich mehr Vermögen in die Ehe einbringt als der andere,
  • ein Partner vor der Ehe Investitionen getätigt hat, die erheblichen Gewinn versprechen,
  • Regelungen für Versorgung und Betreuung der Kinder im Scheidungsfall getroffen werden sollen.

Gesetzliche Vorschriften

Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt den Ehevertrag in § 1408. Weitere wichtige Regelungen enthält das Versorgungsausgleichsgesetz: Nach § 6 und § 8 unterliegt eine vertragliche Absprache über den Versorgungsausgleich einer Überprüfung durch das Familiengericht.

Ehevertrag: Was kann man darin alles regeln?

Häufige Themen des Ehevertrages sind:
  • ehelicher Güterstand (Gütertrennung / Gütergemeinschaft),
  • Unterhalt während der Trennung,
  • Unterhalt nach der Scheidung,
  • Versorgungsausgleich,
  • erbrechtliche Regelungen,
  • Regelungen für das Zusammenleben während der Ehe (z.B. Kinderwunsch).
Der zuletzt genannte Punkt ist nicht einklagbar.

Welche Regelungen im Ehevertrag sind nicht möglich?

Generell sehen die Gerichte jede ehevertragliche Regelung als sittenwidrig und damit als unwirksam an, die einen Partner in unangemessener Weise benachteiligt. Beispiele sind:
  • Es wird ein Unterhaltsanspruch wegen der Betreuung gemeinsamer Kinder, wegen Alters oder wegen Krankheit vollkommen ausgeschlossen,
  • es erfolgt ein völliger Ausschluss des Versorgungsausgleichs.

Welche Bedeutung hat der Güterstand für den Ehevertrag?

Viele Eheverträge regeln den Güterstand. Der gesetzliche Güterstand eines Ehepaares ist der Zugewinnausgleich. Dieser bedeutet, dass im Falle einer Ehescheidung alles, was während der Ehe zusätzlich erwirtschaftet wurde, aufgeteilt werden muss. Dies kann in einigen Fällen problematisch sein. Beispiel: Ein Ehegatte hat einen Handwerksbetrieb aufgebaut. Der Betrieb als solcher ist nach einigen Jahren mehr wert als zu Anfang. Auch der Wert des Betriebes bzw. der Geschäftsanteile ist jedoch in den Zugewinnausgleich mit einzubeziehen. Der Ehemann muss also 50 Prozent dessen, was sein Betrieb auf dem Papier an Wert gewonnen hat, an seine Ehefrau auszahlen. Dazu ist er aber ohne Verkauf des Betriebes bzw. von dessen Inventar vielleicht gar nicht in der Lage – was zur Betriebsschließung oder Insolvenz führen kann. Zur Vermeidung solcher Härtefälle kann im Ehevertrag ein anderer Güterstand als der gesetzlich vorgesehene Zugewinnausgleich vereinbart werden.

Ehevertrag und Erbe: Was muss ich beachten?

Mancher Ehevertrag enthält auch erbrechtliche Vereinbarungen und ist somit gleichzeitig eine Art Erbvertrag. Vereinbart werden kann beispielsweise, wer wen zu welchem Anteil beerbt. Wichtig sind solche Regelungen, wenn Immobilien oder Betriebe vererbt werden.


zuletzt aktualisiert am 28.04.2017