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Der Wechsel ist ein Zahlungsmittel und Kreditmittel, das heutzutage kaum noch genutzt wird. Das Wechselrecht befasst sich mit allen Rechtsfragen rund um die Ausstellung, Annahme oder Übertragung eines Wechsels.

Das Recht rund um den Wechsel: Wechselrecht

Der Wechsel und seine Formen

Der Wechsel ist ein Wertpapier, eine Urkunde und zugleich ein sogenanntes "geborenes Orderpapier". Der Wechsel, der ursprünglich als Wechselbrief bezeichnet wurde, enthält eine unbedingte Zahlungsanweisung des Ausstellers des Wechsels. Diese Zahlungsanweisung besagt, dass eine bestimmte Person zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort ein bestimmte Summe Geld auszubezahlen ist. Der Wechsel verbrieft damit das Recht auf Bezahlung einer bestimmten Geldsumme. Dabei ist aber zu beachten, dass der in dem Wechsel verbriefte Anspruch bzw. das darin verbriefte Recht unabhängig von einem etwaigen Grundgeschäft ist. Damit eignet sich ein Wechsel, der einen verbrieften Zahlungsanspruch darstellt, als "Zahlungsmittel" oder auch als Kreditmittel. Zu beachten ist dabei aber, dass der Wechsel laut Wechselrecht nur per Indossament übertragen werden kann. Außerdem ist das Recht abhängig von der körperlichen Existenz des Wechsels, weil das Recht aus dem Wertpapier nur per Vorlage des Wechsels geltend gemacht werden kann.

Am meisten Bedeutung hat der Wechsel noch als Kreditmittel und zwar in Form des Handelswechsels und des Kreditwechsels bzw. Finanzwechsels.

Wechselgesetz (WG) als Rechtsquelle

Die Vorschriften zum Wechsel ganz konkret finden sich im Wechselgesetz (WG). Das Wechselgesetz befasst sich im vorderen Teil mit dem gezogenen Wechsel und dem Indossament, also der Übertragung des Wechsel bzw. des verbrieften Anspruchs bzw. Rechts auf einen anderen. Außerdem beinhaltet das Wechselrecht bzw. das Wechselgesetz Vorschriften zur Annahme des Wechsels, zum Verfall des Wechsels aber auch zum Rückgriff mangels Annahme und zum Rückgriff mangels Zahlung. Zudem finden sich im Wechselgesetz Vorschriften über die Anfertigung von Abschriften und Ausfertigungen eines Wechsels.

Besonderer Tipp

Das Wechselrecht ist ein Rechtsgebiet, in dem nicht allzu häufig Beratung benötigt wird, weil die Bedeutung des Wechsels für das moderne Kreditwesen deutlich gesunken ist. Dennoch ist hin und wieder Rechtsrat erforderlich, wenn ein Wechsel als Zahlungsmittel oder als Kreditmittel eingesetzt werden soll oder Zahlungen auf einen Wechsel durch den Bezogenen ausbleiben. Bei Kreditinstituten erhalten Sie von jungen Mitarbeitern in der Regel kaum verlässliche Auskunft, wenn es um Rechtsfragen - aber auch um allgemeine Fragen - zum Thema Wechsel und Wechselrecht geht.

Nehmen Sie also Kontakt zu einem Rechtsanwalt für Wechselrecht auf, der Ihnen zuverlässigen Rat in diesem Rechtsbereich erteilen kann.

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