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Steuerflucht ist für das deutsche Finanzwesen ein großes Problem, denn in den bekannten Steueroasen sind mehrere Billionen Dollar angelegt, die am Fiskus vorbeigehen. Aber was versteht man unter Steuerflucht und wann ist Steuerflucht illegal?

Infos zur Steuerflucht

Der Begriff Steuerflucht

Als Steuerflucht bezeichnet man sowohl illegalen Steuerbetrug als auch die teils legale Steueroptimierung. Ganz allgemein versteht man unter Steuerflucht den Umzug von Unternehmen oder Privatpersonen ins Ausland mit dem Ziel, Steuern zu sparen. Bei der Steuerflucht verlegen also Unternehmen und Privatpersonen ihren Betriebssitz, Wohnsitz, Aufenthaltsort oder ihre Einnahmequellen in ein anderes Land mit für sie günstigeren Steuergesetzen. Ziel bei der Steuerflucht ist meist ein Niedrigsteuerland (Liechtenstein, Andorra, Monaco etc.), das umgangssprachlich dann als „Steuerparadies“ oder „Steueroase“ bezeichnet wird.

Bekämpfung der Steuerflucht

Durch die Steuerflucht gehen dem Staat jährlich enorme Einnahmen verloren. Deshalb wird Steuerflucht stark bekämpft. Deutschland hat mit dem Gesetz gegen Steuerflucht schon während dem Ersten Weltkrieg Maßnahmen gegen Steuerflucht ermöglicht. Um die Kapitalflucht weiter zu bekämpfen, führte Deutschland in den 1930er-Jahren die sogenannte „Reichsfluchtsteuer“ ein, für den Fall, dass man mit einem relativ hohen Einkommen seinen inländischen Wohnsitz aufgab. Mit einem hohen Steuersatz sollte die Steuerflucht einkommensstarker Bürger mit einem Ausgleich für den Steuerverlust kompensiert werden. Die Steuerflucht wird inzwischen seit 1973 mit dem Außensteuergesetz (AST) weiter bekämpft und erschwert. Das Außensteuergesetz wird ständig geändert und hat als Spezialgesetz Einfluss auf alle Einzelsteuergesetze, eine „Fluchtsteuer“ gibt es hingegen in dieser Form nicht mehr.

Legale und illegale Steuerflucht

Die Grenze zwischen legaler und illegaler Steuerflucht zu ziehen, ist oft schwierig. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen dürfen sich z. B. innerhalb der Europäischen Union (EU) niederlassen, wo sie wollen. Nach den Grundsätzen der Niederlassungsfreiheit dürfen z. B. Unternehmen ihren Sitz in der Europäischen Union verlegen und Zweigniederlassungen gründen. Daher sind viele Offshore-Gesellschaften legal. Nutzen Unternehmen so die Unterschiede der einzelnen Steuergesetze, ist das keine illegale Steuerflucht. Illegal wird die Steuerflucht aber, wenn steuerpflichtige Einnahmen nicht angegeben und stattdessen auf Konten im Ausland (Schwarzgeldkonten) angelegt werden.

Fragen zur Steuerflucht

Steuerflucht ist nicht zwangsläufig strafbar. Der Staat versucht zwar massiv, Steuerflucht gesetzlich zu bekämpfen, seine Möglichkeiten werden durch die europäischen Freizügigkeiten aber immer stärker begrenzt. Um in Erfahrung zu bringen, ob Sie bei einem Umzug Probleme wegen Steuerflucht bekommen könnten – kontaktieren Sie zu Ihren Fragen zum Thema Steuerflucht einen Rechtsanwalt für Steuerrecht. Sie finden ihn ganz leicht mit dem Anwalt-Suchservice.

zuletzt aktualisiert am 30.09.2015

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