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Bei einem Neubau müssen oft die Erschließungskosten für das Grundstück mit einkalkuliert werden. Damit ist zum Beispiel der Anschluss an das Stromnetz, an Wasser- und Abwasserkanäle sowie die Gasversorgung gemeint.

Informationen zu Erschließungskosten

Was versteht man unter Erschließungskosten?

Die Erschließungskosten gehören zu den Nebenkosten bei einem Neubau, die Sie als Bauherr bei der Finanzierung mit einplanen sollten. Meist sind mit diesem Begriff die technischen Erschließungskosten gemeint. Sie fallen bei einem Grundstück an, das noch nicht an die öffentlichen Versorgungsleitungen angeschlossen ist. Übliche Anschlüsse sind die an das Gasnetz, an Wasser- und Abwasserleitungen, das Stromnetz, sowie die Kommunikationskabel für Telefon, Internet und Kabelfernsehen. Die Erschließungskosten sind für jedes Haus unterschiedlich. Dies liegt zum einen daran, dass die Gemeinden für einen Anschluss unterschiedliche Gebühren verlangen. Zum anderen liegt es aber auch an den Verhältnissen vor Ort, zum Beispiel an der Entfernung zwischen Haus und Anschlussstelle.

Was sind Erschließungsbeiträge?

Teilweise werden auch die Erschließungsbeiträge zu den Erschließungskosten gerechnet. Ersachließungsbeiträge werden von Gemeinden erhoben, wenn diese die öffentliche Infrastruktur von Straßen und Wegen an einem Grundstück verbessert haben. Wird zum Beispiel ein Gehweg errichtet, eine Straße verbreitert, eine Straßenbeleuchtung errichtet, eine Grünfläche angelegt oder auch eine Lärmschutzwand gebaut, können die Anwohner dazu herangezogen werden, Anteile an den Kosten zu tragen. Diese Anteile können fünfstellige Höhe erreichen.

Erschließungsbeiträge - die Grenzen

Erschließungsbeiträge können nur erhoben werden, wenn die jeweiligen Erschließungsanlagen erforderlich sind, um Bauflächen und gewerblich zu nutzende Flächen entsprechend dem Baurecht zu nutzen. Der Grundstückseigentümer kann mit maximal 90 Prozent der Kosten zur Kasse gebeten werden. Die Erhebung von Erschließungsbeiträgen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 127 ff. des Baugesetzbuches und nach der Satzung der Gemeinde. Haben Sie Zweifel daran, dass die Gemeinde nur die notwendigen Kosten erhebt? Ein im Immobilienrecht erfahrener Rechtsanwalt kann dies für Sie prüfen.

Die Anliegerbescheinigung

Eine Anliegerbescheinigung ist eine Erklärung über öffentliche Lasten - also über eine mögliche Beitragspflicht für Erschließungsleistungen sowie zur Lage eines Grundstücks an einem öffentlichen Weg. Als Grundstückskäufer können Sie bei Ihrer Gemeinde eine solche Bescheinigung beantragen, um größere finanzielle Planungssicherheit zu bekommen.

Erschließung: Voraussetzung für Baugenehmigung

Eine Baugenehmigung für einen Neubau wird nur erteilt, wenn die Erschließung des Grundstücks gesichert ist.

Berechnung der technischen Erschließungskosten

Bei den technischen Erschließungskosten wird oft zwischen den Erschließungskosten unterschieden, die die Gemeinde für den Anschluss des Grundstückes bis zum individuellen Anschlusspunkt erhebt und andererseits den Hausanschlusskosten. Letztere sind der Betrag, den der Hauseigentümer für Rohr- und Kabelverlegung auf seinem Grundstück und für den Anschluss seines Hauses an diese aufwenden muss. Werden letztere nicht einkalkuliert, kann dies erhebliche Mehrkosten bedeuten. Wie hoch diese sind, hängt von der Entfernung in Metern ab. Faustregeln für die technischen Erschließungskosten kann man schwer aufstellen - Beträge von 8.000 bis 12.000 Euro sind keine Seltenheit.

Baufinanzierung

Baunebenkosten werden nicht unbegrenzt von den Banken mitfinanziert. Auch hier ist es wichtig, sich vorher zu informieren, ob alle Kosten durch Kredit finanziert werden können. .

Wenn Sie mit Hilfe eines Bauträgers bauen, sollten Sie sich rechtzeitig darüber informieren, ob und wenn ja welche Erschließungskosten vom Bauträgervertrag mit abgedeckt sind - und welche Sie zusätzlich bezahlen müssen. Den Bauträgervertrag kann ein auf das Immobilienrecht spezialisierter Rechtsanwalt auf "Haken und Ösen" überprüfen.

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