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Wer einen Schaden verursacht, muss diesen grundsätzlich ersetzen. Es gibt aber auch Fälle, in denen man einen Schaden ersetzen muss, obwohl man ihn nicht selbst verschuldet hat. Diese Haftung nennt man Gefährdungshaftung.

Rechtsinfos zur Gefährdungshaftung

Was ist Gefährdungshaftung?

Gefährdungshaftung ist die Haftung für rechtmäßiges, aber gefährdendes Handeln. Es geht damit bei der Gefährdungshaftung um Verhalten, das zwar grundsätzlich erlaubt ist, aber eine Gefahrenlage verursacht. Derjenige, der eine besondere Gefahrenlage verursacht, muss deshalb mit der Gefährdungshaftung verschuldensunabhängig für Schäden haften, die durch diese, von ihm verursachte Gefahrenquelle entstehen. Das bekannteste Beispiel für Gefährdungshaftung ist die Tierhalterhaftung: Grundsätzlich darf jeder ein oder mehrere Tiere halten. Tiere sind aber Lebewesen und damit nicht immer beherrschbar. Deshalb haftet ein Tierhalter nach den Grundsätzen der Gefährdungshaftung verschuldensunabhängig für alle Schäden, die sein Tier verursacht. Das betrifft das Halten von Hund und Katze, aber auch das Halten von Nutztieren (ausgebrochene Kühe oder Pferde auf der Autobahn z. B.).

Arten der Gefährdungshaftung

Neben der Tierhalterhaftung gibt es aber auch andere Formen der Gefährdungshaftung, z. B. die Gastwirthaftung, die Produkthaftung, die Produzentenhaftung bei Arzneimitteln, die Haftung für das Betreiben einer Atomanlage oder auch die Haftung des Schwarzfahrers. Im Kfz-Bereich gehört die Halterhaftung ebenfalls zur Gefährdungshaftung. Denn natürlich ist es nicht verboten, als Halter ein Kfz anzumelden. Wenn aber mit diesem Fahrzeug ein Schaden verursacht wird, haftet der Halter des Fahrzeugs nach den Grundsätzen der Gefährdungshaftung. Die Gefährdungshaftung des Kfz-Halters führt sogar dazu, dass man als Halter einen Unfallschaden ersetzen muss, auch wenn man selbst gar nicht gefahren ist.

Rechtsgrundlage für die Gefährdungshaftung

Rechtlich geregelt sind die Tatbestände der Gefährdungshaftung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), aber auch in anderen Gesetzen. Die Tatbestände der Gefährdungshaftung sind also über viele Gesetze verstreut. So finden sich z. B. im Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG), im Straßenverkehrsgesetz (StVG), im Haftpflichtgesetz (HaftpflG), im Luftverkehrsgesetz (LuftVG), im Arzneimittelgesetz (AMG), im Gentechnikgesetz (GentG) und dem Umwelthaftungsgesetz (UmweltHaftG) Regelungen zur Gefährdungshaftung.

Fragen Sie einen Fachmann!

Die Gefährdungshaftung ist also für besondere Gefahrenquellen geregelt. Die Gefährdungshaftung führt dabei immer dazu, dass Sie für einen Schaden aufkommen müssen, obwohl Sie diesen vielleicht gar nicht selbst verursacht haben. So unterschiedlich die Rechtsgrundlagen für Gefährdungshaftung sind, so unterschiedlich sind auch die Voraussetzungen für die Gefährdungshaftung. Haben Sie ein Problem mit der Gefährdungshaftung: Suchen Sie Rat bei einem Rechtsanwalt für Schadensersatzrecht und finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 10.11.2015

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