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Unterschlagung oder Diebstahl? Die Abgrenzung fällt oft nicht leicht. Am Beispiel der Fundunterschlagung – eine Person findet einen Gegenstand wie ein Handy und gibt ihn nicht beim Fundbüro oder der Polizei ab – ist der Unterschied zwischen Unterschlagung und Diebstahl gut zu erkennen.

Infos zur Unterschlagung

Was ist eine Unterschlagung?

Die Unterschlagung ist ein Eigentumsdelikt nach dem deutschen Strafrecht. Die Unterschlagung ist kein Verbrechen, sondern lediglich ein Vergehen, weil das Strafmaß bei Unterschlagung in der Regel nicht mehr als drei Jahre Freiheitsstrafe beträgt. Was eine Unterschlagung ist und welche Strafe dafür droht, das legt das StGB (Strafgesetzbuch) in § 246 StGB fest. Nach dieser Vorschrift begeht eine Unterschlagung, wer sich eine fremde rechtswidrige Sache zueignet. Das kann schon geschehen, wenn man eine fremde Sache, die man zurückgeben muss, für sich selbst behält und sich verhält, als wäre man ihr Eigentümer. Ein Beispiel für eine Unterschlagung ist es z. B., wenn man auf der Straße ein Handy oder eine Geldbörse (Unterschlagung von Geld) findet, diese Dinge aber nicht bei der Polizei oder beim Fundbüro abgibt (Fundunterschlagung). Das Gleiche gilt übrigens auch, wenn einem z. B. ein Hund oder eine Katze zuläuft und man das Tier behält.

Abgrenzung zum Diebstahl

Die Abgrenzung zum Diebstahl ist dann relativ einfach: Der Diebstahl nach § 242 StGB setzt voraus, dass man „Gewahrsam“ einer anderen Person an einer Sache bricht – einer Person also etwas wegnimmt. Das ist bei der Unterschlagung nicht der Fall. Wer einer Person also ein Handy oder Geld aus einer Jackentasche nimmt und behält, begeht einen Diebstahl. Wer ein fremdes Handy oder Geld findet und behält, begeht eine Unterschlagung.

Strafverfolgung bei Unterschlagung: Strafantrag notwendig?

Unterschlagung wird nicht nur verfolgt, wenn ein Strafantrag gestellt wird. Die Unterschlagung ist damit grundsätzlich ein Offizialdelikt – kein Antragsdelikt! – und wird von der Staatsanwaltschaft grundsätzlich immer verfolgt, wenn ein Fall der Unterschlagung bekannt wird (z. B. Anzeige). Nur wenn sich die Unterschlagung auf "geringwertige Güter" bezieht, der Wert der unterschlagenen Sache also nicht groß ist, ist ein Strafantrag notwendig.

Hilfe vom Rechtsanwalt für Strafrecht

Auch Arbeitnehmern (z. B. Kassierern in Fällen mit Pfandbons) wird auch des Öfteren Unterschlagung am Arbeitsplatz vorgeworfen. Um gegen den Vorwurf der Unterschlagung effizient vorgehen zu können, ist immer die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt für Strafrecht bzw. durch einen Strafverteidiger sinnvoll. Finden Sie einen passenden Rechtsanwalt für Strafrecht bzw. Strafverteidiger in Ihrer Nähe ganz unkompliziert mit dem Anwalt-Suchservice.

zuletzt aktualisiert am 30.09.2015

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