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Alleinerziehende sind gegenüber Eheleuten oder eingetragenen Partnerschaften in der Regel extrem benachteiligt. Dieser Umstand wird besonders brisant, wenn der andere Elternteil seiner Unterhaltsverpflichtung nicht oder regelmäßig verspätet nachkommt. Als Ausgleich dafür können Alleinerziehende Unterhaltsansprüche für ihre Kinder in Form eines Unterhaltsvorschusses beantragen.

Wie und wann gibt es Unterhaltsvorschuss?

Wie Unterhaltsvorschuss beantragen?

Der Staat kann nicht wissen, ob ein Elternteil seiner Verpflichtung, Unterhalt zahlen zu müssen, nachkommt oder nicht. Deshalb muss ein entsprechender Ausfall angezeigt und entsprechend ein Antrag auf Erhalt von Unterhaltsvorschuss gestellt werden. Dafür müssen weder Mittellosigkeit noch ein rechtskräftiges Urteil nachgewiesen werden. Denn der Unterhaltsvorschuss ist als schnelle Unterstützung gedacht. Es reicht aus, dass der zur Unterhalt verpflichtende Elternteil nicht oder verspätet zahlt. Auch um die Rückzahlung müssen sich Alleinerziehende nicht kümmern: Der Staat holt sich das Geld selbst vom Zahlungsverweigerer wieder.

Wer hat Anspruch auf Unterhaltsvorschuss?

Wer Unterhaltsvorschuss erhalten möchte, muss in Deutschland gemeldet sein (Ausnahmeregelungen mit teilweise strengen Auflagen gelten für EU-Bürger sowie für Asylanten). Alleinerziehende müssen mit ihren Kindern darüber hinaus zusammen wohnen. Das kann im eigenen oder einem verwandten Haushalt (etwa bei Oma und Opa) sein. Der oder die Antragsteller/in muss über den zahlungsunwilligen Elternteil alle bekannten Auskünfte erteilen und auch aktiv an der Bestimmung dessen Aufenthaltsortes und der Beschaffung aller sonstigen antragsrelevanten Informationen mitwirken.

Wie hoch ist der Unterhaltsvorschuss?

Die Höhe des Unterhaltsvorschusses orientiert sich am Mindestunterhalt. Davon wird das Kindergeld (das Alleinerziehende in der Regel selbst erhalten) abgezogen. Dementsprechend können Antragssteller mit zirka 200 Euro Unterhaltsvorschuss pro Monat rechnen. Der Vorschuss wird seit Anfang 2017 bis zum 18. Lebensjahr (vormals 12. Lebensjahr) gezahlt.

Wer hilft bei Problemen mit dem Unterhaltsvorschuss?

Wenn ein alleinerziehender Elternteil Informationen verweigert oder zurückhält, wird kein Unterhaltsvorschuss gezahlt. Auch erhalten Sie keinen Unterhaltsvorschuss mehr, wenn Sie sich mit dem anderen Elternteil versöhnen oder einen neuen Partner heiraten. Sollte der Unterhaltspflichtige seinen Zahlungen wieder nachkommen, ist der Anspruch erloschen. Bitte beachten Sie, dass Sie wie bei jeder staatlichen Zuwendung jede Änderung anzeigen müssen und Sie sich bei Zuwiderhandlung strafbar machen. Zu viel gezahlte Beträge müssen Sie gegebenenfalls zurückzahlen. Hilfe bei Fragen zum Unterhaltsrecht erhalten Sie bei erfahrenen Anwälten für Familienrecht.

zuletzt aktualisiert am 04.05.2017

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