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In Deutschland werden Arbeitnehmerrechte groß geschrieben. Ein wesentlicher Aspekt des Arbeitnehmerschutzes bzw. Arbeitsschutzes ist der Kündigungsschutz, der bei vielen Arbeitnehmern dazu führt, dass man sie nicht grundlos "feuern" – also kündigen – kann.

Kündigungsschutz: Vorteile für den Arbeitnehmer

Kündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz

Die rechtliche Basis für den Kündigungsschutz als Arbeitsschutz im weitesten Sinne ist das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Im Kündigungsschutzgesetz wird ausdrücklich festgeschrieben, wann der Kündigungsschutz nach diesem Gesetz greift und welche Folgen er hat. Der Kündigungsschutz nach dem KSchG greift danach nur, wenn ein Betrieb bzw. Unternehmen regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt – Auszubildende zählen dabei nicht zu den Beschäftigten. Außerdem kann sich nur auf den Kündigungsschutz berufen, wer schon mehr als sechs Monate in einem Unternehmen arbeitet, in dem der Kündigungsschutz generell gilt.

Keine Kündigung ohne Kündigungsgrund

Kommt das Kündigungsschutzgesetz in einem Betrieb zur Anwendung, hat das für alle unbefristet beschäftigten Arbeitnehmer zur Folge, dass der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag nicht ohne Grund kündigen kann. Um einen Arbeitnehmer dann wirksam kündigen zu können, muss in erster Linie ein Kündigungsgrund nach dem Kündigungsschutzgesetz vorliegen. Dabei kennt das Gesetz drei Kategorien von Kündigungen, die trotz bestehendem Kündigungsschutz eine Kündigung durch den Arbeitgeber möglich machen: Die verhaltensbedingte Kündigung (z. B. massives Fehlverhalten), die personenbedingte Kündigung (Langzeiterkrankung, Unfall etc.) und die betriebsbedingte Kündigung (Abbau von Arbeitsplätzen etc.).

Kündigungsschutzklage

Wurde eine (fristlose) Kündigung ausgesprochen, ist aber nicht klar, ob die Kündigung rechtens ist, kann sich ein Arbeitnehmer an das Arbeitsgericht wenden. Das Arbeitsgericht überprüft dann im Rahmen einer Kündigungsschutzklage, ob die Kündigung eventuell wegen Verstoßes gegen die Regeln des Kündigungsschutzes unwirksam ist. Achtung aber: Die Klagefrist ist bei der Kündigungsschutzklage mit drei Wochen ab Zugang der Kündigung kurz bemessen. Im Rahmen einer Kündigungsschutzklage wird in erster Linie geprüft, ob ein Kündigungsgrund vorliegt. Wird einem Arbeitnehmer die betriebsbedingte Kündigung überreicht, weil z. B. Stellen abgebaut werden müssen, prüft das Arbeitsgericht zusätzlich, ob der Arbeitgeber eine korrekte Sozialauswahl durchgeführt hat – also ob nicht eventuell einem anderen Arbeitnehmer (jünger, weniger lang im Betrieb etc.) vorrangig hätte gekündigt werden müssen.

Sie wollen sich gegen eine Kündigung wehren?

Sie glauben, dass Ihre Kündigung nicht rechtens war – auch wenn Kündigungsschutz nach dem KSchG bei Ihnen nicht greift (treuwidrige Kündigung, sittenwidrige Kündigung aus Willkür)? Informieren Sie sich bei einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, welche Möglichkeiten Sie haben, sich auf Kündigungsschutz zu berufen!

zuletzt aktualisiert am 14.02.2017

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