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Im Gegensatz zur Ordnungswidrigkeit ist die Straftat ein schweres Vergehen oder sogar ein Verbrechen. Aber wann spricht man von einer Straftat, wo ist sie geregelt und welche Konsequenzen drohen für eine Straftat?

Infos zur Straftat

Was ist eine Straftat?

Das deutsche Strafrecht verwendet den Begriff Straftat unterschiedlich. Einerseits beschreibt der Begriff Straftat eine einzelne gesetzliche Strafbestimmung (Strafnorm). Andererseits verwendet man den Begriff Straftat für eine rechtswidrige und schuldhafte Handlung, die einen Tatbestand aus dem Strafrecht verwirklicht. Mit dem Strafrecht gibt es für Straftaten und ihre Folgen ein eigenständiges Rechtsgebiet. Dieses regelt, was eine Straftat ist, welche Strafe jeweils für welche Straftat verhängt werden kann und alle Regeln für das Verfahren zur Verfolgung der Straftat (Strafverfolgung) und die Strafvollstreckung.

Arten von Straftaten

Die wichtigsten Gesetze, die in Deutschland die Straftat und ihre Folgen regeln, sind das Strafgesetzbuch (StGB) und die Strafprozessordnung (StPO). Das Strafgesetzbuch enthält alle klassischen Straften von der Beleidigung über den Hausfriedensbruch, Diebstahl und Köperverletzung bis hin zu Mord und Totschlag. Je nachdem, gegen welches Rechtsgut sich eine Straftat richtet, unterscheidet man unterschiedliche Gruppen von Straftaten: Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten gegen das Leben (z. B. Mord), Straftaten gegen die Gesundheit (z. B. Körperverletzung) oder Straftaten gegen die Freiheit (z. B. erpresserischer Menschenraub bzw. Entführung). Neben dem StGB gibt es Nebengesetze des Strafrechts (Nebenstrafrecht). Steht die Straftat z. B. im Zusammenhang mit Drogen, gilt das Betäubungsmittelgesetz (BTMG), während eine Steuerstraftat meist in der Abgabenordnung (AO) geregelt ist.

Verfolgung einer Straftat

Damit eine Straftat verfolgt werden kann, müssen drei Voraussetzungen vorliegen: Die Straftat muss gesetzlich als Straftat beschrieben und mit Strafe bedroht sein, der Täter muss schuldhaft gehandelt haben und es darf kein Rechtfertigungsgrund (z. B. Notwehr, Notstand) vorliegen. Liegt ein Anfangsverdacht für eine Straftat vor, leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein. Erhärtet sich der Verdacht der Straftat, wird Anklage erhoben.

Suchen Sie rechtlichen Beistand!

Als Beschuldigter oder Angeschuldigter einer Straftat hat man unterschiedliche Rechte wie z. B. das Recht zu Schweigen oder das Recht auf einen Pflichtverteidiger. Diese Rechte sollte man kennen und wahrnehmen! Für eine effektive Strafverteidigung empfiehlt es sich deswegen, so früh wie möglich einen Rechtsbeistand einzuschalten, der Akteneinsicht beantragt und Sie rechtlich berät. Einen geeigneten Rechtsanwalt für Strafrecht bzw. Strafverteidiger finden Sie leicht mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 30.09.2015

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