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In der Politik gibt es ein Ministerium für Verteidigung, bei der Bundeswehr ist Verteidigung eine Operationsart. Die Verteidigung hat viele Gesichter, aber im Strafverfahren ist die Verteidigung als Strafverteidigung das A und O für den Beschuldigten.

Infos zur Verteidigung

Bedeutung der Verteidigung

Das Recht auf eine effektive Strafverteidigung ist fester Bestandteil des deutschen Strafprozessrechts und international sogar in der Menschenrechtskonvention (MRK) verankert. Danach hat jeder Anspruch auf ein faires Verfahren, zu dem auch eine angemessene Verteidigung zählt – ohne Strafverteidigung kein faires Verfahren. Wer keinen Verteidiger hat, der die Verteidigung übernimmt, bekommt von Staats wegen deswegen auch einen Pflichtverteidiger zur Seite gestellt. Im Strafrecht ist die Verteidigung deshalb Ausdruck des Rechtsstaatsprinzips. Zuständig für die Verteidigung sind in Deutschland die Rechtsanwälte als eigenständiges und gleichberechtigtes Organ der Rechtspflege. Die Verteidigung im Strafrecht unterliegt damit – ähnlich wie Gerichte und Staatsanwaltschaften – keinen Weisungen.

Die Verteidigung im Strafverfahren

Verteidigung ist neben dem Aussageverweigerungsrecht eines der zentralen Beschuldigtenrechte. Nach § 137 der Strafprozessordnung (StPO) darf man für die Verteidigung jederzeit einen Verteidiger hinzuzuziehen. Das Recht, einen Anwalt mit der Verteidigung als Strafverteidiger zu beauftragen, hat man aber nicht erst im Strafprozess, sondern bereits im Ermittlungsverfahren. Insgesamt kann man zur Verteidigung bis zu drei Rechtsanwälte beauftragen.

Aufgabe der Verteidigung

Aufgabe der Verteidigung ist es, den Angeklagten zu beraten, damit dieser seine Rechte wahrnehmen und im Verfahren richtig bzw. klug agieren kann. Der Strafverteidiger hat hierzu viele Rechte, die eine umfassende Verteidigung ermöglichen. Die wichtigsten Verteidigerrechte sind das Recht auf vollständige Akteneinsicht, das Recht Anträge zu stellen und das Recht Zeugen zu befragen.

Die notwendige Verteidigung

Wenn dem Angeklagten in einem Strafverfahren eine empfindliche Strafe droht – also z. B. bei schweren Straftaten wie Raub, Mord oder Totschlag –, ist die Verteidigung nicht nur ein Recht, sondern Pflicht. Diese Fälle bezeichnet man als notwendige Verteidigung, bei denen das Gesetz vorschreibt, dass ein Rechtsanwalt die Verteidigung übernehmen muss. Beauftragt man in solchen Fällen keinen Anwalt (Wahlverteidiger), bestellt das Gericht einen Pflichtverteidiger für die Verteidigung.

Suchen Sie sich rechtzeitig Hilfe!

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch einen Strafverteidiger im Strafverfahren sind umso größer, je früher er mit der Verteidigung beauftragt wird. Setzen Sie deshalb im Ermittlungsverfahren von Anfang an auf eine professionelle Verteidigung. Mit dem Anwalt-Suchservice finden Sie leicht einen passenden Rechtsanwalt für Strafrecht bzw. Strafverteidiger, der mit Ihnen die optimale Verteidigungsstrategie für Sie entwickelt.

zuletzt aktualisiert am 01.10.2015

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