Penell GmbH: Worst Case – Schadensersatzansprüche für Anleger werden a

04.02.2015, Autor: Herr Hartmut Göddecke / Lesedauer ca. 2 Min. (480 mal gelesen)
Die Ereignisse überschlugen sich zum Monatswechsel Januar auf Februar 2014. Am vergangenen Freitag (30.01.2015) hieß es, dass die Abstimmung der Anleihegläubiger abgesagt werde und die Rechtslage unklar sei. Am Montag (02.02.2015) gibt es wohl die traurige Gewissheit. Unter dem Aktenzeichen 9 IN 105/15 wird beim Amtsgericht Darmstadt das Insolvenzeröffnungsverfahren der Penell GmbH geführt.

Insolvenzeröffnung bei Penell



Am Firmensitz der Penell GmbH in Ober-Ramstadt hat seit dem Wochenbeginn der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner aus Frankfurt/M. zunächst das Ruder übernommen. Diese Hiobsbotschaft kam nicht ganz unvermittelt. Denn der gemeinsame Vertreter der Penell-Anleihe (ISIN DE000A11QQ82) hat in einer Stellungnahme bereits am Freitag mitgeteilt, dass die Lage für das Unternehmen sehr kritisch sei.



MSW spielt wichtige Rolle



Die MSW GmbH aus Berlin, die die Aufgabe als Sicherheitentreuhänder für die Anleger wahrnimmt und auch bei der Emission der Unternehmensanleihe beteiligt war, war mit dem Erstellen eines Sanierungskonzepts beauftragt. MSW kam zu Beginn des Wochenendes zu dem Ergebnis, dass Zahlungsunfähigkeit bestünde und eine positive Fortführungsprognose nicht zu erkennen sei. Die „Multifunktionsrolle“ von MSW GmbH gibt konkreten Anlass, um in rechtliche Prüfungen einzusteigen, ob Haftungsansprüche für die Anleger der Anleihe gegeben sind.



Gibt es Sicherheit für Anleger?



Eigentlich sollte das Warenlager ausreichend für die Sicherheit der Anleger sorgen – aber das wird nicht genügen. Eine eigentlich vorgesehene Nachbesicherung wird wohl nicht mehr zu Gunsten der Gläubiger des Wertpapiers erfolgen. Schadensersatzanspruch wird deshalb inzwischen gefordert.




Nach Ansicht der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Siegburger Juristen, stehen die Verantwortlichen der Emission vom vergangenen Mai im Brennpunkt deren rechtlicher Ermittlungen. Auch die Rolle der Banken sieht GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE besonders kritisch.




Es lohnt sich als Anleger der Anleihe, schon frühzeitig aktiv zu werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Eine kostenfreie Anfrage kann unter 0 22 41 / 17 33 – 0 erfolgen (Rechtsanwalt Koch / Rechtsanwalt Göddecke).

http://www.kapital-rechtinfo.de/kapital-rechtinfo/archiv/texte_p/Penell_GmbH_Worst_Case_Schadensersatzansprueche_fuer_Anleger_werden_analysiert.shtml?navid=2




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