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Nicht jeder ältere Arbeitnehmer kann oder will bis zur Rente in Vollzeit arbeiten. Die Gründe, sich für Altersteilzeit zu entscheiden, sind dabei vielfältig, etwa gesundheitliche oder familiäre Gründe. Eine gute Vorabberatung ist sinnvoll, um nicht unnötig Rentenansprüche zu verlieren.

Altersteilzeit: Wie gelingt ein guter Übergang in den Ruhestand?

Die gesetzliche Grundlage für Altersteilzeit

Hat ein Arbeitnehmer den Wunsch nicht mehr Vollzeit zu arbeiten, springt ihm das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) zur Seite. Dieses Gesetz enthält einen Anspruch auf Teilzeitarbeit, den ein Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber geltend machen kann – vergleichbare Ansprüche z. B. auf Elternteilzeit oder Pflegeteilzeit finden sich aber auch in anderen Gesetzen. Das dient in erster Linie dazu, es Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu erleichtern, beispielsweise Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Voraussetzungen für den Anspruch auf Teilzeitarbeit

Allerdings ist der Anspruch auf Altersteilzeit nach dem TzBfG an Voraussetzungen geknüpft: Der Arbeitnehmer muss mehr als sechs Monate in einem Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber stehen und der Betrieb muss mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigen. Nur dann kann man überhaupt beim Arbeitgeber beantragen, die regelmäßige Wochenarbeitszeit (immerhin einer der wesentlichen Arbeitsbedingungen!) – zu verkürzen. Der Antrag muss außerdem mindestens drei Monate vor dem Zeitpunkt gestellt werden, ab dem die Altersteilzeit einsetzen soll. Sprechen keine betrieblichen Gründe gegen die Altersteilzeit, hat der Arbeitgeber dem Antrag zu entsprechen. Außerdem muss er seine Entscheidung über die Altersteilzeit dem Arbeitnehmer spätestens einen Monat vor dem möglichen Beginn der reduzierten Arbeitszeit schriftlich mitteilen. Bleibt diese Information aus, gilt die Zustimmung zur Reduzierung der Arbeitszeit als erteilt. Für die Ansprüche auf Elternteilzeit oder Pflegeteilzeit gelten grundsätzlich sehr ähnliche Voraussetzungen.

Altersteilzeit

In Deutschland gibt es außerdem die Möglichkeit, vor dem Renteneintritt die Arbeitszeit zu reduzieren (Teilzeit- oder Blockmodell). Das dient dazu, den Übergang vom Arbeitsleben in die Rente fließend zu gestalten. Diese Zielsetzung ist noch gut am ehemaligen Namen des Altersteilzeitgesetzes erkennbar: "Gesetz zur Förderung eines gleitenden Übergangs älterer Arbeitnehmer in den Ruhestand". Einen Rechtsanspruch auf Altersteilzeit gibt es allerdings nicht. Altersteilzeit kann außerdem für Arbeitgeber interessant sein, vor allem wenn Stellen im Unternehmen abzubauen sind, man aber ohne die betriebsbedingte Kündigung auskommen will.

Sie benötigen Rat?

Sie denken darüber nach, nur noch in Teilzeit zu arbeiten? Sie wollen wissen, welches Modell sich für Sie und Ihren Arbeitgeber eignen? Lassen Sie Ihre Fragen zum Thema Altersteilzeit von einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht klären, auch um z.B. Nachteile bei Rentenansprüchen möglichst zu verhindern.

zuletzt aktualisiert am 26.01.2017

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