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Wenn sich die Parteien eines Arbeitsvertrages im Arbeitsverhältnis oder nach einer Kündigung streiten, bleibt oft nur der Weg vor Gericht zu gehen. Für Klagen im Arbeitsrecht ist das Arbeitsgericht zuständig.

Wann sollte man vor dem Arbeitsgericht klagen?

Gerichtsbarkeit: Ordentliche Gerichte und Arbeitsgerichte

In Deutschland gibt es unterschiedliche Arten von Gerichten. Grundsätzlich sind für Streitigkeiten, in denen sich Parteien im Zivilrecht nicht einigen können (Mietvertrag, Kaufvertrag etc.) aber auch für Strafsachen (Diebstahl, Mord etc.), die ordentlichen Gerichte zuständig (ordentliche Gerichtsbarkeit). In anderen Bereichen legen Gesetze fest, dass besondere Gerichtsbarkeiten existieren, die sich nur mit einem bestimmten Bereich des Rechts, z. B. dem Arbeitsrecht, befassen. Die Arbeitsgerichtsbarkeit ist eine solche besondere Gerichtsbarkeit. Das Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) regelt das und legt außerdem etliche Regeln für das Verfahren vor den Arbeitsgerichten fest. Welches Arbeitsgericht örtlich für einen Streit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zuständig ist, legt das Arbeitsgerichtsgesetz zusammen mit der ZPO, der Zivilprozessordnung, fest. Seit 2008 gibt es außerdem einen speziellen Gerichtsstand im Arbeitsrecht, den Gerichtsstand des Arbeitsortes. D.h. Klagen eines Arbeitnehmers können bei dem Arbeitsgericht in dem Ort eingereicht werden, in dem der Arbeitnehmer seine Arbeit regelmäßig verrichtet (z.B. interessant für Außendienstmitarbeiter und Arbeitnehmer im überörtlichen Homeoffice).

Arbeitsgericht (ArbG), Landesarbeitsgericht (LAG) und Bundesarbeitsgericht (BAG)

Wie bei der ordentlichen Gerichtsbarkeit gibt es auch bei den Arbeitsgerichten Instanzen, also unterschiedliche Gerichte, die z. B. für Rechtsmittel zuständig sind: Neben dem Arbeitsgericht existieren in Deutschland für Streitigkeiten im Arbeitsrecht auch Landesarbeitsgerichte und das Bundesarbeitsgericht. Gegen ein Urteil des Arbeitsgerichts kann unter bestimmten Umständen (ausreichende Berufungssumme, Zulassung der Berufung) z. B. Berufung zum Landesarbeitsgericht eingelegt werden. Gegen ein Endurteil eines Landesarbeitsgerichts kann unter Umständen die Revision zum Bundesarbeitsgericht (BAG) eingelegt werden.

Häufige Klagen vor den Arbeitsgerichten

Vor den Arbeitsgerichten werden also nur Klagen verhandelt, die mit dem Arbeitsrecht direkt oder indirekt zu tun haben. Vor den Arbeitsgerichten wird z. B. geprüft, ob eine Kündigung durch den Arbeitgeber wirksam war (Kündigungsschutzklage), es wird verhandelt, ob dem Arbeitnehmer ein besseres Arbeitszeugnis zusteht (Klage auf Zeugnisberichtigung wegen Zeugnisberichtigungsanspruch) oder es werden ausstehende Gehalts- und Lohnansprüche eingeklagt (sog. Gehaltsklage, Lohnklage)

Was tun bei Streit im Arbeitsrecht?

Sie haben Ärger mit Ihrem Arbeitgeber? Als Arbeitgeber wollen Sie einem Arbeitnehmer kündigen, wissen aber nicht, ob und wie das funktionieren kann? Kontaktieren Sie mit Hilfe des Anwalt-Suchservice einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, der Ihnen bei der Beantwortung all Ihrer Fragen im Arbeitsrecht zuverlässig Rat geben kann.

zuletzt aktualisiert am 22.03.2017

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