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Mit "Arbeitsplatz" ist umgangssprachlich die arbeitsvertragliche Rechtsbeziehung zwischen einem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber gemeint. Der Arbeitsplatz kann jedoch auch der eng begrenzte Ort sein, an dem ein Arbeitnehmer seiner Tätigkeit nachgeht – auch sind Rechtsprobleme möglich.

Informationen zum Arbeitsplatz

Arbeitsplatz und Arbeitsvertrag

Der Begriff Arbeitsplatz beschreibt meist ein Arbeitsverhältnis, also eine ganz konkrete Tätigkeit des Arbeitnehmers an einem bestimmten Ort in einem bestimmten Unternehmen im Rahmen eines Arbeitsvertrages und in der Regel mit Sozialversicherungspflicht. Bei freien Mitarbeitern, Selbstständigen, Praktikanten, Werkstudenten etc. wird meist nicht vom „Arbeitsplatz“ gesprochen. Der Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis durch Kündigung von der Seite des Arbeitgebers beendet wurde.

Der Arbeitsvertrag ist ein zivilrechtlicher Vertragstyp, für den es besondere gesetzliche Regelungen gibt. Das Arbeitsrecht ist hauptsächlich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Die Paragraphen 611 ff. enthalten wichtige Vorschriften über den Dienst- bzw. Arbeitvertrag, § 622 regelt die Kündigungsfristen für ein Arbeitsverhältnis und damit den Zeitrahmen, in dem ein Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz ggf. räumen muss.

Schutz des Arbeitsplatzes

Es gibt weitere Gesetze, die den Arbeitsplatz eines Arbeitnehmers betreffen – z.B. dessen Schutz vor Kündigung. Dazu gehören das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) oder das Mutterschutzgesetz (MuSchG). So darf neben der betriebsbedingten Kündigung einem Arbeitnehmer nur mit "wichtigem Grund" gekündigt werden und eine werdende Mama genießt vor der Geburt ihres Kindes besondere Schutzrechte - die bis zur Freistellung reichen können. Weitere wichtige Regelungen enthält z.B. das Betriebsverfassungsgesetz; hier geht es unter anderem um die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter im Betriebsrat über ihre Arbeitsverhältnisse und das betriebliche Miteinander.

Arbeitsplätze und Politik

Sprechen Politiker von Arbeitsplätzen, meinen sie in der Regel die arbeitsvertraglich vereinbarten Beschäftigungsverhältnisse. Oft geht es dabei um die Gesamtzahl von Arbeitsverhältnissen in bestimmten Branchen, um Verlust und Neuschaffung von Arbeitsplätzen, um Arbeitslosigkeit durch Mangel an Arbeitsplätzen. Angestrebt wird eine Erhöhung der Anzahl der Arbeitsplätze insgesamt, auch saisonal bedingte Verbesserungen etwa in der Bauwirtschaft sind immer eine Pressemeldung wert.

Arbeitsplatz und Arbeitsschutz

Der Arbeitsplatz im Sinne des Arbeitsortes des Arbeitnehmers im Betrieb – z.B. sein Schreibtisch, sein Platz am Fließband oder an einer Maschine – ist ebenfalls Gegenstand gesetzlicher Regelungen. Diese betreffen den Arbeitsschutz, also den Schutz vor Verletzungen, Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Vorschriften dazu finden sich z.B. im Arbeitsschutzgesetz. Eine Überwachung findet in gewissem Rahmen durch die Berufsgenossenschaften statt, die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind.

zuletzt aktualisiert am 25.01.2017

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